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Filme haben die Kraft, uns auf eine Reise mitzunehmen, während wir ruhig auf dem Sofa oder im Kino sitzen. Doch einige von ihnen sind etwas ganz Besonderes: Sie wecken die Lust in uns, tatsächlich durch die Leinwand hindurchzugehen und den Ort zu besuchen, von dem uns erzählt wird. Vielleicht wollten Sie auch schon einmal die Welt entdecken wie «Indiana Jones»? Oder aus dem Alltag aussteigen und Ihr eigenes «Into the Wild» erleben? Wir haben zehn Filme für Sie zusammengestellt, die zum Reisen einladen. Achtung: Fernweh-Alarm!

Into the Wild

Dieser ergreifende Film nimmt den Zuschauer auf eine innere Reise mit und folgt den Fussspuren seiner Hauptfigur Christopher MacCandless, auch bekannt als «Supertramp». Die (wahre) Geschichte des Films ist überwältigend, und mit den atemberaubenden Landschaften findet sie eine wundervolle Kulisse, vor der sie spielt. Der Film durchquert in 148 intensiven Minuten nicht weniger als 40 Drehorte, acht amerikanische Bundesstaaten und vier Jahreszeiten. Auch weniger malerische Regionen wie die Wüste Anza Borrego animieren zum Verweilen. Machen Sie es wie Christopher: Beginnen Sie Ihre Reise in Kalifornien und begeben Sie sich auf Ihren ganz persönlichen, eigenen Weg nach Alaska. «Into the Wild» Film lädt Sie ein, mit einer einfachen Tasche und ein paar Franken aufzubrechen.

Der mit dem Wolf tanzt

Dieser Film ist 1990 von Hauptdarsteller und Regisseur Kevin Costner gedreht worden und ist unter Filmliebhabern bekannt für seinen grossen Anspruch auf Authentizität. Es spielen echte Indianer mit, die ihre Muttersprache sprechen, und es kommen beeindruckende Aussenaufnahmen vor, mit echten Tieren, wie zum Beispiel den Büffeln. Aus diesem Grund ist der Film auch bei Fans der grossen, amerikanischen Ebenen gut bekannt. Es ist kaum möglich, diesen dreistündigen Film zu schauen, in dem der Held John Dunbar auf seinem Pferd durch die unglaublichen Landschaften von South Dakota reitet, ohne von dem unwiderstehlichen Wunsch ergriffen zu werden, neben ihm zu reiten. Die Aufnahmen erzeugen eine faszinierende Wirkung – auch ohne die Magie der computeranimierten Bilder von heute! Aber natürlich – auch dank Kevin Costner…

Voyager avec Dans avec les loups dans le Dakota du Sud

Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List)

Arbeiten ist schön und gut, aber es kommt die Zeit, in der man seine Träume verwirklichen sollte – sonst muss man sich eines Tages von ihnen verabschieden. Das ist die Ausgangslage dieses explosiven und emotionsgeladenen Films mit Jack Nicholson und Morgan Freeman. Es geht um das Reisen und Entdecken von mythischen Orten, von denen man sein ganzes Leben lang gehört hat, ohne sie je gesehen zu haben. Das weckt bei manchen die Reiselust, die in ihnen schlummert. Der Film entführt an ferne Orte: Von Hongkong über Tibet, Indien, Tansania bis zur Französischen Riviera ist alles zu sehen! Der Film zeigt, dass es beim Reisen darum geht, anderen die Hand zu reichen und sich selbst zu finden. Das Schöne ist: Man weiss nie, was einem erwartet. Und Sie? Was ist das nächste Ziel auf Ihrer Liste?

Der Herr der Ringe

Achtung, hier kommt grosses Kino! Fans können sich während dreier Stunden an den wunderbaren Landschaftsbildern sattsehen, aber Reiselustige wie wir werden ganz schön neidisch, wenn wir diese wunderbare Umgebung nur auf der Leinwand betrachten können. Wir wollen aufbrechen! Der Film spielt zu einem grossen Teil in Neuseeland: Hobbiton, Mount Ngauruhoe, Mount Victoria oder der Mavora-See sind einige der bekannten Drehorte, die nach dem Erfolg der Trilogie zu wahren Touristen-Hotspots wurden. Neuseeland ist mit seinen üppig grünen Hügeln, Kieselstränden und steilen Klippen ein Land der Kontraste, die im Film bemerkenswert hervorgehoben werden. Hier erwartet Sie ein Land voller Überraschungen.

Hobbiton voyager avec le Seigneur des anneaux

Braveheart

Freiheit! Der wohl erschütterndste Schlachtruf der Kinogeschichte hallt immer noch in den Köpfen der Liebhaber Schottlands wider. Dieser 1994 erschienene Film zeigt die schottischen Landschaften in ihrer ganzen, wilden Schönheit. So, wie sie damals waren – und wie sie heute noch sind. Die gebirgige Landschaft der Highlands bei Glen Nevis in der Nähe von Fort William ist ein perfektes Beispiel dafür. Aber Achtung, liebe Schottlandfans: Ein Teil der Dreharbeiten fand auch in Irland statt, allen voran in Trim Castle in der Grafschaft Meath. Hier wurden die Szenen gedreht, die in York stattfinden sollten. Es ist schwer, der Anziehungskraft dieser zeitlosen Landschaften zu widerstehen, die so typisch für das Vereinigte Königreich ist. Stellen Sie sich vor, sie stehen allein in der Moorlandschaft. Vom Meer her peitscht der Wind, der ein Wort mit sich trägt, das immer lauter und lauter wird: Freiheit!

Voyager en Ecosse avec Braveheart dans les Highlands

Sieben Jahre in Tibet

Dieser Film ist sicher nicht der kommerziell erfolgreichste auf unserer Liste. Wenn es aber darum geht, die Reiselust bei Freunden des Buddhismus zu wecken, dann hat «Sieben Jahre in Tibet» seinen Platz durchaus verdient. Zugegeben: Der Film wurde hauptsächlich in den Anden und in Kanada gedreht. Man muss sich also nach Südamerika und insbesondere nach Argentinien aufmachen, um seinen Durst nach den Weiten der Hochgebirge zu stillen. Natürlich kommt auch Tibet vor. Der Regisseur schickte diskret ein Team dorthin, um bestimmte Szenen zu drehen, ohne die Aufmerksamkeit der Chinesen zu erregen, die sich gegen den Film sträubten. Wie auch immer: Wenn Ihr Herz im Rhythmus des Berges, des Windes und der Stille schlägt (oder im gleichen Takt wie jenes von Brad Pitt), dann wird Sie «Sieben Jahre in Tibet» auf eine wunderbare Reise mitnehmen.

Voyager avec Sept ans au Tibet

In den Wäldern Sibiriens: Tagebuch aus der Einsamkeit

«Der Luxus des Einsiedlers ist die Schönheit. Wohin sein Blick auch fällt, entdeckt er höchste Herrlichkeit». Dies sind die Worte von Sylvain Tesson, dem Autor des autobiographischen Buches «In den Wäldern Sibiriens», das als Grundlage des Films diente. Ein Werk, das für viele als Kultfilm gilt, da er eine Botschaft vermittelt, die uns in unseren Urzustand zurückführt. Im Hintergrund der eindringlichen Botschaft, die er dem Betrachter vermittelt, stehen die prächtigen Landschaften Sibiriens. Der Film wurde an den Ufern des Baikalsees gedreht, an einem isolierten Ort, der den Spitznamen «Land der Braunbären» trägt. Weiss und Blau, Schnee und Wasser, soweit das Auge reicht – und natürlich endlose Wälder. Die Worte von Sylain Tesson entfalten hier ihre wahre Bedeutung. Ein unwiderstehlicher Aufruf zum Reisen, auf der Suche nach Schönheit!

Lawrence von Arabien

Dieses Meisterwerk des Kinos der 1960er-Jahre ist eine Hommage an die Wüste. Seine Stärke, seine Grösse, seine Schönheit und seine Kompromisslosigkeit werden auf eine so wunderbare Weise inszeniert, dass die Drehorte zu vollwertigen Akteuren der Geschichte werden. Der Film, der zum Aufstieg des verstorbenen Hollywood-Stars Peter O’Toole geführt hat, enthält viele Szenen, die in Spanien in der Wüste von Almeria gedreht wurden. Einige Szenen, die in Kairo spielen, wurden vor der maurischen Kulisse des schönen Sevilla gedreht. Auch Jordanien steht im Rampenlicht, insbesondere das Wadi Rum und die schwarzen Basaltlandschaften. Wie könnte man nach dem (Wieder-)sehen dieses Meisterwerks dem Ruf der Wüste widerstehen?

Voyager en Jordanie avec le film Lawrence d'Arabie

Jenseits von Afrika

Auch in Sydney Pollacks wunderbarem Film steht die Reise nach Afrika im Mittelpunkt. Die Geschichte beginnt so: «Ich hatte eine Farm in Afrika, am Fusse der Ngong-Berge…» Während den 200 Minuten des Films kommt unweigerlich der Wunsch auf, eine Zeit auf einer Farm in Kenia zu verbringen, wo der Grossteil dieses Werks gedreht wurde. Die Qualität des Films machen die schauspielerische Leistung von Meryl Streep und Robert Redford aus, aber auch die erhabenen, kenianischen Landschaften. Von den riesigen Grasflächen, die am Horizont den Himmel berühren, über die traditionelle Kleidung bis zur Tierwelt der Savanne: «Jenseits von Afrika» macht Lust auf einen Urlaub in einer afrikanischen Eco-Lodge.

Indiana Jones

«Last but not least», die Kult-Saga von Steven Spielberg ist mindestens so bedeutungsvoll für das Thema Reisen wie die Filme vor ihr auf der Liste. Indiana Jones ist Professor, Archäologe und Abenteurer. Er hat die ganze Welt besucht und Millionen von Menschen zu Reisen inspiriert. Die Einführungsszene von «Jäger des verlorenen Schatzes» führt uns nach Peru, wurde aber auf Hawaii gedreht, während die Abenteuer in Ägypten eigentlich in Tunesien stattgefunden haben. «Der Tempel des Todes» spielt in den Landschaften Sri Lankas und des Yosemite-Nationalparks. Und was ist mit den berühmten Szenen von Petra im letzten Kreuzzug? Ja, sie wurden tatsächlich im jordanischen Petra gedreht. Ein beliebter Touristenort, insbesondere dank dieses Films.

Voyager à Petra avec le film Indiana Jones

«Indiana Jones» ist eine Aufforderung, die Welt und ihre Schätze zu entdecken. Eine Aufforderung, der man besonders gerne nachkommt.

Alles, was Sie tun müssen, ist, zu Ihren DVD’s oder anderen Videos on Demand zurückzugehen, um dem Zuhause zu entfliehen!


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